Gemäß der Sage schwebt ein Engel daher und verkündet dem Bergknappen Daniel Knappe, er werde
unter einem bestimmten Baume silberne Eier finden.
Er gräbt und schlägt den reichen Erzgang an. Hütten entstehen; es wird geschürft, gegraben,
gewaschen, geschmolzen, verwogen und geprägt.
Auch das weibliche Geschlecht ist nicht ohne Arbeit gelassen.
Reiche Silberfunde zogen das "Berggeschrey" nach sich, d.h. sie lockten viele Menschen in
diese unwirtliche Gegend.
Diese Sage gilt als Gründungssage für Annaberg.
Heute steht der Bergaltar in der St. Annenkiche zu Annabeg-Buchholz.