Parallel zum Bergbau siedelten sich im Erzgebirge auch allerlei
andere Handwerke und Gewerbe an. Mit Rückgang der Silberfunde waren die Erzgebirgler gezwungen, sich nach neuen Erwerbsquellen umzusehen. Während die Männer sich verstärkt auf den Rohstoff Holz spezialisierten und Spielzeug, kunstvolles Schnitzwerk
auch Möbel herstellten, widmeten sich viele Frauen dem Spitzenklöppeln.
Im 18. Jahrhundert entdeckten Laboranten das Erzgebirge mit seinen
klaren Gebirgsbächen und Kräuterreichtum für sich. Noch heute kann man ihrer Kunst bei der Kräuterlikörherstellung auf die Spur kommen und diese auch verkosten.